Vier Schweizer auf Alcatraz

Endlich haben wir es geschafft: Tickets für Alcatraz. Im Hochsommer waren die jeweils 4 Wochen im Voraus ausverkauft. Nun erhielten wir am Freitag Tickets für den Montag — mit den tollen Wetterprognosen mussten wir zugreifen.

Wir haben Tamara und Markus noch gewarnt: “Nehmt einen Pulli mit! In S.F. ist es jeweils einige Grad kühler als in Palo Alto.” Aber heute hätte es das nicht gebraucht: Wunderbares Kurzhosen-Wetter, vom Nebel keine Spur. Mit der Fähre fahren wir rüber auf die Insel. Dort dürfen wir uns frei bewegen und alles anschauen. Neben einigen verlassenen und halb eingestürzten Gebäuden, bildet der Zellblock auf dem höchsten Punkt der Insel den Höhepunkt. Hier erhält man einen Audio-Guide und kann dann das Gefängnis auf eigene Faust erkunden: Eine gute Stunde lang gehen wir zu viert, jeder mit Kopfhörer ausgerüstet, durch die Zellen und Räume und lauschen gespannt den Geschichten, die uns von ehemaligen Insassen und Wärtern erzählt werden. Die Tour ist sehr gut gestaltet und vermittelt einen Eindruck, wie hier der Alltag vor der Schliessung 1963 ausgesehen haben muss. Natürlich werden die wenigen Ausbruchsversuche um so spannender geschildert. Nach der Tour, spazieren wir durch die Gärten und um die Insel herum, bevor wir dann zurück zum Festland verschiffen und in Chinatown ein tolles Abendessen geniessen.

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